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Februar 2008:
DAS WIENERLIED KENNT KEINE
HAUPTSAISON
Eine Kooperation von Aktionsradius Wien, Kulturverein
Narrendattel und der Wienbibliothek im Rathaus
„wir kennen das wienerlied.
wir kennen roland neuwirth. wir kennen adi hirschal, und wir kennen
heinz holecek. wir kennen den schmalen grat zwischen milieu und niveau. wir
kennen den spagat zwischen soul und groove, die tanz und die märsche. wir
kennen die alten themen, den wein, die maderln, den tod; und wir wissen um die
lust und die qual, die es verursacht, das eigene in besitz zu nehmen. doch
wieder haben unberechenbare anarchisten das wienerlied besetzt wie ein staubiges
haus, und hinter den blinden scherben der alten fenster wachsen – heimlich?
ohne lärm jedenfalls – frische, kräftige triebe am alten stock. kennen wir das
wienerlied?“
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Grafik Tom Sebesta |
Zeilen von Walther Soyka, sieben Jahre alt, wie die vorweg
genommene Abstraktion von koid=woam, eines neuen Typs von nachhaltiger
Wienerlied-Revitalisierung. Ohne die dialektische Idee der Einheit der
Gegensätze ist diese Herausforderung nicht zu bestehen. koid=woam steht für
diese Dialektik – zwischen Anarchie und Gmiadlichkeit, zwischen Bewahrung und
Destruktion, zwischen altem Stock und jungem Trieb; steht auch für die
wechselnden Gefühlslagen, die das Wienerlied transportiert, von Wödvadruss
bis Duliöö, vielleicht mit einer leichten Neigung zu ersterem. koid=woam ist
Resultat einer Vernetzung von drei Akteuren der tätigen Liebe zum Wienerlied:
Aktionsradius Wien (bisher Veranstalter der Neuen Wiener Welle),
Friedl Preisls Kulturverein Narrendattel (Schutzhaus-Trilogie, Reihe
Wienerlied-und?) sowie Wienbibliothek im Rathaus (die ihr
umfangreiches Wienerlied-Archiv und einzigartige Veranstaltungssäle in das
Gesamtprojekt einbringt). Dank dieser Kooperation ist eine ganzjährige Reihe
möglich, ein abwechslungsreicher Zyklus, der die kleinen, leisen, intimen
Begegnungen zwischen MusikliebhaberInnen und Musikschaffenden ebenso schätzt
wie die lauten Muladschags. Perfektion als künstlerisches Prinzip wird
geduldet, dem Prinzip Improvisation wird gehuldigt. |
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D A S M O N A T S T H E M A /
Ü B E R S I C H T (gehe mit >> zu den jeweiligen
Detailinfos): |
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AUSSTELLUNG DES MONATS: 100 JAHRE HANS
LANG |
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Dienstag, 5. Februar Walther Soyka & Karl Stirner KONZERT & VIDEODOKU DORIS KITTLER |
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Donnerstag, 7. Februar Die Heimwehtropfen VERWIRRTE WIEN-FLANERIE |
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Dienstag, 12. Februar Stimmgewitter Augustin / Stefan Weber WIENERLIEDKURS FÜR PIEFKES |
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Mittwoch, 13. Februar Wienerlied-und? AUFTAKT IN DER WIENBIBLIOTHEK |
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Dienstag, 19. Februar Die Zeiserln / Die Siränen / Roschtiges
Edelweiß JODELEIEN |
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Freitag, 22. Februar Chor Otvorena Srca / Klapa KROATISCHE LIEDER |
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Dienstag, 26. Februar Roman Grinberg & Aliosha Biz GEBROCHENES WIENERISCH |
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Mittwoch, 27. Februar Electric Sterzinger AKKORDEON, TUBA, SCHLAGZEUG |
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Samstag, 1. März Schleichquartett „GANZ DURCH EINANDER“ CD-PRÄSENTATION |
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S O N S T I G E
S / Ü B E R S I C H T (gehe mit >> zu den jeweiligen
Detailinfos): |
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Freitag, 25. Jänner Erdball |
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Sonntag, 27. Jänner | Sonntag, 24. Februar |
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Montag, 25. Februar Jour fix & foxi CHILL-OUT-ZONE |
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Neues aus der Aktionsradiusküche: Kucharowits mit
- Kucharowits ohne |
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K O I D = W O A M V O R S C H A U / Ü B E R S I C H T (gehe mit >> zu den jeweiligen
Detailinfos): |
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Mittwoch, 19. März, Mittwoch, 23. April WIENERLIED-UND? |
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Samstag, 10. Mai Kollegium Kalksburg, Die Strottern,
Walther Soyka & Karl Stirner DIE DREI ZUR BUNKEREI |
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Samstag, 17. Mai, Samstag, 24. Mai,
Samstag, 31. Mai Walther Soyka Trilogie WELTBERÜHMT IN WIEN |
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V O R S C H A U
M Ä R Z 2 0 0 8 /
Ü B E R S I C H T (gehe mit >> zu den jeweiligen
Detailinfos): |
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THEODOR KRAMER – ZUM 50. TODESTAG |
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Aktionsradius Wien / Februar 2008
KOID=WOAM
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D A S M O N A T S T H E M A I M
D E T A I L : |
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AUSSTELLUNG
DES MONATS:
100 JAHRE HANS LANG Dokumente aus dem Nachlass der Musiksammlung der Wienbibliothek Lieder wie „A schräge
Wies´n am Donaukanal“ oder „Das hat schon der alte Nowotni gesagt“ können
nicht wirklich aussterben – und damit auch jener Mann nicht, der die Melodie
beisteuerte. Hans Lang, Komponist von Unterhaltungs-, Tanz-, Film- und
Theatermusik und Wienerliedern, wurde vor 100 Jahren geboren – am 5. Juli
1908. Sein umfangreicher Nachlass ist 2004 von der Musiksammlung der
Wienbibliothek im Rathaus erworben worden. Dokumente aus diesem Nachlass sind
im Februar am Gaußplatz 11 zu sehen. Die Ausstellungseröffnung ist
gleichzeitig der Start von koid=woam 2008. Eröffnung: Dienstag, 5.2., 19.30 Uhr, im
Rahmen der Abendveranstaltung Ort: Aktionsradius Wien
| 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at Öffnungszeiten: bis 1.3., MO-DO
10.00-17.00 Uhr, bei Veranstaltungen oder nach Vereinbarung. |
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Walther Soyka & Karl Stirner Mit Doris Kittlers Doku „Zur Legalisierung der Ehrlichkeit“ KONZERT & VIDEODOKU In Wien ist ja bald
wer weltberühmt. Er muss nur 20 Jahre lang die gleiche Telefonnummer haben.
Der Harmonikaspieler Walther Soyka wird immer angerufen, wenn jemand seinen
eigenen, mehr oder weniger abgehobenen Liedern eine kleine Prise
Bodenständigkeit hinzufügen möchte. Oder auch, wenn jemand seine altmodische
Musik ein bisschen frischer klingen haben will, oder wenn wer schnell eine
Webseite braucht oder noch vor Weihnachten eine CD herausbringen muss. Das
liegt wohl zum einen daran, dass er wirklich glaubt, Kulturarbeit wäre
unbezahlbar. Andererseits scheint in seiner Nähe etwas spürbar zu sein, wovon
wir mutig werden, das uns zufrieden macht mit dem, was ist, und das uns atmen
lässt, als wäre alles gut. Mit seinem kongenialen Partner an der Zither, Karl
Stirner, teilt er eine politische Verantwortung, nämlich das
augartenstädtische „Amt zur Legalisierung der Ehrlichkeit“. Das Konzert von
Soyka & Stirner revolutioniert die Kultur der Ausstellungseröffnungen: Es
„negiert“ das Ouvre des Ausstellungsobjekts (100 Jahre Hans Lang, siehe
unten) – Ehrlichkeit ist machbar. Eine Videodokumentation von Doris Kittler
(20 min) dient dem „Zwillingsstadtrat“ als Plattform zur Skizzierung des
Ehrlichkeitsprogramms. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Aktionsradius Wien |
1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at |
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Die Heimwehtropfen VERWIRRTE WIEN-FLANERIE Manche sagen, das
Wienerlied sei tot, weil der Habitus und das Milieu, in dem das Wienerlied
aufgehoben war, irreversibel verloren gegangen ist: die Blütezeit des
Vorstadtwirtshauses. Ein breites Verständnis von Wienerlied dagegen rechnet
liedbetonte Musik mit beliebigem Stadtbezug, von MusikerInnen beliebiger
Herkunft entwickelt, zum Wienerlied. Das italienisch-schweizer-deutsche Trio
„Die Heimwehtropfen“ ist eine gassentaugliche Akustik-Combo, hin und her
gerissen zwischen Gipsy Jazz, vergilbtem Schlager, Lyrik und Blödsinn. Klaus Gölz
(Stimme, singende Säge, Texte), Roman Britschgi (Kontrabass) und Jörg
Reissner (Gitarre) erzählen in ihren Stücken von verwirrten Spaziergängen
durchs fremde Wien, einsamen Cowboys und utopischen Würmern. Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Weinhaus Sittl | 1160 Wien, Lerchenfelder Gürtel 51,
Info-Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at |
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Stimmgewitter Augustin / Stefan WeberWIENERLIEDKURS FÜR PIEFKES Es geschah vor fast zwei Jahren. 40
Weiterbildungshungrige besuchten den zweistündigen intensiven Wienerliedkurs,
darunter ein Drittel Piefke, das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im
Rahmen des Projekts „Ösis und Piefke – Ein Missverständnis“ hatte der Aktionsradius die Damen und
Herren vom Stimmgewitter Augustin gebeten, die Coach-Funktion zu übernehmen.
Fünf Songs aus dem Kollegium Kalksburg-Ouvre, längst auch im Standardrepertoire
des „Clochardchors“, kamen zum Vortrag. Die KursteilnehmerInnen durften sich
sodann demokratisch ihren Lieblingssong auswählen. blede schmee / mi kenans
moschaln mid dem blosnte / weu ob heit los i des gschloda schdee / und sauf
mi au im kuakafe. Schon der dritte Anlauf, das Lied zu bewältigen, führte zum
Ziel des Lehrgangs: die zugereisten Deutschen in die Lage zu versetzen, in
ein kollektiv gesungenes Wienerlied einzustimmen, ohne den Sound zu
verplatten, d.h. ohne besonders aufzufallen. Alle KursteilnehmerInnen konnten
mit einer CD, enthaltend die ins Lied eingegangene Anstrengung der
Integration, verabschiedet werden – hinaus in ein exotisches Leben, das nach
vielen ähnlichen Volxhochschulen schreit. Kurz: Der Kurs wird wegen Erfolgs
wiederholt. Prof. Stefan Weber wird als Interpret des traditionellen
Wienerlieds sowie als Kursinspektor erwartet (falls er keine Verpflichtungen
in Hollywood hat). Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Aktionsradius Wien
| 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at |
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Wienerlied-und? Das etwas andere Wienerlied AUFTAKT IN DER WIENBIBLIOTHEK Die Reihe
Wienerlied-und?, im Jahr 2001 durch den Kulturverein Narrendattel initiiert,
findet 2008 eine neue Heimat. Ab Februar 2008 lädt die Wienbibliothek im
Rathaus einmal im Monat in die „Loos-Räume“ der Musiksammlung – zur
spannungsreichen Begegnung von Wienerlied und Weltmusik, zur musikalischen
Verschmelzung von Tradition und Gegenwart sowie zur Konfrontation mit
vielschichtigen Kulturen und Kunstformen. Die umfangreiche
Wienerlied-Sammlung der Wienbibliothek kommt im Rahmen der Reihe koid=woam zu
Wort, wird hörbar und verbindet die unterschiedlichsten Interpreten. Den Auftakt zu
koid=woam in der Wienbibliothek macht Trude Mally, eine der letzten
Dudlerinnen Wiens gemeinsam mit dem Wienerlied-Duo Bäuml-Koschelu. Die Herren
Ditsch, Wizlsperger und Skrepek jun. – auch Kollegium Kalksburg genannt –
singen und musizieren als pflichtbewusste Wiener ausschließlich Original
Wienerlieder. Moderation: Richard
Weihs. Internetübertragung
und Technik: Emap.FM. Beginn: 18.00 Uhr, Eintritt: frei Ort: Musiksammlung der Wienbibliothek | 1010 Wien, Bartensteingasse 9 / 1. Stock Info: Tel. 4000-849 26, oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at, www.wienbibliothek.at |
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Die Zeiserln / Die Siränen / Roschtiges
Edelweiß JODELEIEN Die Zeiserl – drei Frauen aus dem
Kraftfeld des Chors Gegenstimmen – wollen das Publikum in die Welt der
ursprünglichen, einfachen und doch vielstimmigen Kehlkopfakrobatik einführen.
Eingebettet in die Geschichte von „Walli & Hias“ – eine klassische
Jodeloper – wird die Bedeutung jedes einzelnen Jodlers unverkennbar, sein
Ausdruck unmissverständlich: quasi eine Arie des Moments. Eingejodelt wird
der Abend von der doppelt so großen Formation Roschtiges Edelweiß, ein
Hobby-Jodel-Projekt von in Wien lebenden Vorarlbergerinnen, Tirolerinnen und
Steirerinnen (u.a.) an einem der spannendsten Momente künstlerischen Lebens:
an der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Tun. Das Intermezzo
zwischen den Jodel-Blocks füllt das schräge Vokaltrio Die Siränen. Barbara
Gabriel, Susanna Gruber und Gabi Stöger auf unsere Frage, ob sie sich in der
koid=woam-Zone angemessen platziert fänden: „Wir planen schon länger, endlich
ein paar Wienerlieder siränenhaft (um)zuinterpretieren.“ Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Aktionsradius Wien
| 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at |
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Chor Otvorena Srca / Klapa KROATISCHE LIEDER Otvorena Srca
(deutsch: Offene Herzen) ist ein 20köpfiger gemischter Chor, der seinen
„künstlerischen Sitz“ im burgenland-kroatischen Kulturzentrum in der
Schwindgasse, 4. Bezirk, hat. Die Männer des Chors bilden eine eigene
a-capella-Formation: Klapa (steht für Männerchor). Mitglieder sind vor allem
Burgenland-KroatInnen und Zuwanderer aus der Republik Kroatien; eine
Österreicherin mit deutscher Muttersprache und eine Slowenin komplettieren
den Sound. Eine Auslese aus den insgesamt ca. 500 bekannten Liedern der
Volksgruppe der Burgenlandkroaten sowie Beispiele der auch in kroatischen
Dörfern des Burgenlands beliebten Folklore Dalmatiens füllen das zweistündige
Programm aus. Es sind Songs, wie man sich auch von der Wiener
Tschuschenkapelle kennt. Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Ragnarhof | 1160 Wien, Grundsteingasse 12,
www.ab-ort-musik.at |
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Roman Grinberg & Aliosha Biz GEBROCHENES WIENERISCH Frejlech sol sajn!
= Fröhlich soll’s sein! Im Titel des jiddischen Liedes steckt der Name der
Wiener Klezmer-Band. Roman Grinberg ist Sänger, Pianist, Arrangeur und
musikalischer Leiter der Gruppe Frejlech. Mit Jiddisch als Muttersprache im
Schtetl Belz (in Moldawien) aufgewachsen, bringt er die jiddischen Lieder mit
natürlicher Authentizität. Er studierte Musik am Wiener Konservatorium und
wirkte bereits bei vielen jüdischen Theaterproduktionen als musikalischer
Leiter und als Darsteller mit. Roman gilt als Experte des jiddischen Liedes
und erhielt in dieser Sparte bereits Auftragskompositionen der Stadt Wien.
Aliosha Biz, bekannt auch als Ensemblemitglied von Dobrek Bistro, ist einer
der beiden Geiger von Frejlech. Als Sohn einer aus Österreich stammenden
Künstlerfamilie wurde er in Moskau geboren, wo er auch das
„Tschaikowsy-Konservatorium“ besuchte. Für koid=woam wagen sie erstmals ein
Experiment: Wienerlieder, abendfüllend. Eine moldawisch-moskauer
Liebeserklärung an die Hauptstadt des Erdäpfelsalats und der Schneekugel. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Aktionsradius Wien
| 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at |
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Electric Sterzinger AKKORDEON, TUBA, SCHLAGZEUG Die letzten 13
Wienerlieder und andere kostbare Miniaturen. Von H.C. Artmann bis Hans
Werner. Gnadenlos gespielt, als wär´s das letzte Mal: Stefan Sterzinger (voc,
accordeon), Vincenz Wizlsperger (voc, Tuba, Gitarre), Paul Skrepek (voc,
Schlagzeug). Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 10 Euro Ort: Ragnarhof | 1160 Wien, Grundsteingasse 12,
Info-Tel. 332 26 94,
www.aktionsradius.at |
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Schleichquartett GANZ DURCH EINANDER Christine Petra Seltenreich, Therapeutin; Michaela Johanna
Moser, Seefahrerin; Christian Philipp Cech, Doktor; Erke Oltmann Ludwig Duit,
Meister – die Wiener a capella-Gruppe will detailgerecht vorgestellt sein.
Offensichtlich sollen so die Positiva Seriosität (Doktor!), Perfektion
(Meister!) und Weltläufigkeit (Seefahrerin!) herausgestrichen werden. Aber
wozu dann die Therapeutin? Unautorisierte Antwort: Ohne sie wäre das
Schleichquartett ein Schleichtrio, und ohne ihre Stimme wäre die Adaption des
deutschen Ohrwurms „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ um eine
feministische Nuance ärmer. Den Meister wiederum hatte die Gruppe nötig beim
Vorhaben, eine Passage aus Reinhard P. Grubers Roman „Aus dem Leben
Hödlmosers“ zu singen. Für den Steirischen Herbst, vor etwa zehn Jahren,
hatte Erke Duit ja fast den ganzen Roman seines Freundes Gruber vertont. Die
Hinweise reichen, um das Spektrum des Schleichquartett-Repertoirs anzudeuten.
Der Name der Gruppe leitet sich u.a. vom Begriff Schleichwerbung ab, aber
auch vom Arzt und Schriftsteller Carl Ludwig Schleich (1894-1922), der als
Entdecker der örtlichen Betäubung durch Einspritzen von Kokain nützlich für
die Menschheit wurde.
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S
O N S T I G E S * S O N S T I G E S *
S O N S T I G E S |
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Erdball Traditionell wird Ende Jänner im
„ver-rückten“ Dorf Herrnbaumgarten zu Musik und Tanz tief unter den Wurzeln
der Weinstöcke geladen. Friedl Umschaid, Stadtrat zur Verwertung von
Gedankenüberschüssen der AugartenStadt, verwandelt sein eindrucksvolles
Kellerlabyrinth zum Ballsaal der anderen Art. Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 25 Euro, Ballkleidung:
nobelschräg in warmen Schuhen Ort: Kellerlabyrinth Umschaid
| 2171 Herrnbaumgarten, Kellergasse / Ecke Langer Berg Infos, Kartenreservierungen &
Anmeldungen zum Bustransfer: |
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Sonntag, 27. Jänner | Sonntag, 24.
Februar DAS ANREGENDSTE SONNTAGSFRÜHSTÜCK 2008 geht das
Philosophische Café am Gaußplatz 11 bereits in das 10. Jahr und lädt jeden
letzten Sonntag im Monat zum anregendsten Sonntagsfrühstück der Stadt.
Moderation: Dr. Josef Rhemann, Professor für Philosophie an der Universität
Wien (Arbeitsschwerpunkte: Gesellschaftstheorie, Theorie der Sexualität,
Kritik der Postmoderne). Die Themen werden vom Publikum ausgewählt. Zeit: 10.00 – 13.00 Uhr; Eintritt: frei |
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Jour fix & foxi CHILL-OUT-ZONE Start des
Aktionsradius-Wohnzimmers, ab nun jeden letzten Montag des Monats. Die
Chill-Out-Zone der AugartenStadt bietet Zeit und Raum für Palaver und
Spontaneitäten. Kein festgelegtes Programm, Ausnahme am Jour fix und foxi Nr.
1: Der Dichter Peter Ahorner – der diese monatlichen Treffen anregte – liest
aus seinen Texten.
Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26
94, www.aktionsradius.at |
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Neues aus der
Aktionsradiusküche: Kucharowits mit - Kucharowits ohne Es freut uns, eine kulinarische
Revolution bekannt geben zu dürfen. Ab sofort ist "Die Kucharowits"
(sprich: Kucharowitsch) am Gaußplatz 11 gekocht im Angebot. Es ist die
Weiterentwicklung der "Kroatischen Sautanzwurst", die bei den
dörflichen Hausschlachtungen erzeugt wurde. Das frische Fleisch stammt von
Schweinerippen, dem so genannten Ketterlfleisch. Die Ingwer-Zutat gibt der
Wurst eine spezielle Note. Kucharowits mit (Slibowitz) und Kucharowits ohne
(nur mit Gebäck, Senf und Kren) wurde exklusiv für das |
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K O I
D = W O A M * V O R S C H A U * K O I D = W O A
M * V O R S C H A U
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Das etwas andere Wienerlied in der
Wienbibliothek WIENERLIED-UND? Mittwoch, 19. März: Walther Soyka Trio, Nataša Mirković-De Ro & Matthias Loibner Mittwoch, 23. April: Zur Wachauerin, Steinberg & Havlicek Moderation: Richard
Weihs. Internetübertragung
und Technik: Emap.FM. Beginn: 18.00 Uhr, Eintritt: frei Ort: Musiksammlung der Wienbibliothek | 1010 Wien, Bartensteingasse 9 / 1. Stock Info: Tel. 4000-849 26, oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at, www.wienbibliothek.at |
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Kollegium Kalksburg, Die Strottern,
Walther Soyka & Karl Stirner DIE DREI ZUR BUNKEREI Der geheimnisvolle
Thinktank des koid=woam-Projekts mäandriert zwischen prinzipieller
Wienerliedskepsis („Das WL ist tot!“), puritanischem Dogmatismus („WL ist
nur, wo Volksliedwerk drauf steht“) und der dialektischen Kontinuitätsthese
(„Bewahrung durch Überwindung“). Die drei Formationen Kollegium Kalksburg,
Die Strottern, Walther Soyka & Karl Stirner, die – gewollt oder ungewollt
– letztere Position stärken, sind erstmals in einem Konzert vereinigt. Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 15 Euro, Der
Eintrittserlös wird der Krebsforschung zur Verfügung gestellt. Ort: Bunkerei Augarten | 1020 Wien, Obere Augartenstraße 1a,
Tel. 06991 332 72 11, www.bunkerei.at |
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Walther Soyka Trilogie WELTBERÜHMT IN WIEN An drei Samstagen
im Mai spielen sechs der brauchbarsten Ensembles der Stadt im Schutzhaus
Zukunft, und alle haben irgendwas mit Wien (und mit Walther Soyka) zu tun.
„Walther Soyka ist die zärtlichste Kraft, die wir aus einer Budowitzer (=
Wiener Knöpferlharmonika) geschenkt bekommen können.“ (Peter Ahorner,
Dichter). Moderation: Richard Weihs. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 18 Euro, Ort: Schutzhaus Zukunft
| 1150 Wien, Auf der Schmelz, verl. Guntherstraße Infos: Kulturverein Narrendattel, Tel. 0676
/ 512 91 04, www.wienerlied-und.at |
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M Ä R Z 2 0 0 8
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M Ä R Z 2 0 0 8 *
V O R S C H A U * |
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VORSCHAU MÄRZ 2008
Theodor Kramer –
zum 50. Todestag
Diese
Veranstaltungsreihe plant der Aktionsradius gemeinsam mit der Theodor
Kramer-Gesellschaft. Sie ist einem der größten österreichischen Poeten gewidmet
und thematisiert seine fortdauernde Unterschätzung. Im Rahmen des
Kramer-Monats wird die Wanderausstellung zu Theodor Kramer am Gaußplatz 11
gezeigt, eine Exkursion (StadtFlucht) in die engere Weinviertler Heimat des
Dichters ist geplant, weiters die Präsentation einer CD mit vertonten
Kramer-Texten, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Theodor Kramer und die
Frauen“, eine zentrale Erinnerungsveranstaltung in der Urania sowie ein
Konzert in der Kirche Gaußplatz (angefragt: Wenzel, Botschafter der AugartenStadt
in Vorpommern). |